weitere ideen für hausregeln

Das Strategische Brettspiel Foren Spielideen Hausregeln weitere ideen für hausregeln

Dieses Thema enthält 0 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  anonymus vor 3 Jahre, 11 Monate.

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    anonymus

    was jetzt kommt, ist nicht ausgereift. es wäre schön, wenn jemand diese ansätze aufgreifen und verfeinern bzw optimieren könnte. die ansätze sind beliebig miteinander kombinierbar.

    UNSICHTBARER KRIEGER
    man kann mal einen kampf mit einem unsichtbaren krieger ausprobieren, der bei seinen bewegungen eine spur aus bewegungswuerfeln hinterlaesst, die aber fieserweise wieder verschwindet, sobald alle bewegungswürfel aufgebraucht sind und der erste würfel für eine neue bewegung benötigt wird. man muss sich also beeilen um den unsichtbaren krieger zu finden. um diese variante austesten zu koennen, ist ein zusaetzliches bewegungswuerfelset fuer alle geschwindigkeiten noetig. unerwartet interessanter aber wird es, wenn stattdessen fünf ganz „normale“ schwarze sechseitige würfel genutzt werden, die auskunft über die anzahl der gelaufenen felder geben. es wird nicht gewürfelt, sondern gelegt. jede laufrichtung ist erlaubt. auf- und absteigen reduziert die anzahl der schritte um eins pro ebene (aufstieg von „ebene 1“ auf „ebene 3“ lässt die ausgelegte „6“ zur „4“ werden). ein spieler bewegt den unsichtbaren krieger, der 10 lebenspunkte hat und bei dem angreifenden ninja in jeder kampfrunde automatisch zwei lebenspunkte abzieht. die anderen spieler bewegen die ninjas. gewinner ist, wer den unsichtbaren krieger ausgeschaltet hat ohne dabei selber zugrunde zu gehen.

    LÄHMUNG
    das eingangs erwähnte extra-set der bewegungswürfel wird kann auch in folgender variante verwendung finden können: ein spieler übernimmt die rolle eines bösen geistes. dieser benutzt die würfel zwar wie die anderen spieler hinter vorgehaltener hand, doch bei diesem spieler ist es so, dass er mit diesen würfeln „nur“ auswählt, welche würfelfunktionen er von den gegnern „unschädlich macht“. der böse geist kann also nur dann agieren, wenn mindestens einer der ninjas auch tatsächlich jene aktion gewählt haben, die bösen geist gewählt hat. dann kann der böse geist diese aktion durchführen, nicht aber der ninja. es gilt also abzuschätzen, was der jeweilige gegner möglicherweise machen wird. wählt der böse geist eine aktion, die eigentlich ein ninja ausführen möchte, so fällt dann bei diesem ninja genau diese aktion weg. der böse geist hingegen kann diese aktion ausführen. der böse geist kann mit den ninjawaffen so bekämpft werden wie ein normaler ninja. der ninja, der den bösen geist beseitigt hat, hat gewonnen. der böse geist hat gewonnen, wenn er den ersten ninja beseitigt hat. vorsicht ist also angesagt.

    NUR TEILWEISE BEWEGLICHES TERRAIN
    ach, gäbe es doch für das terrain zusätzlich noch ein paar quader ohne bohrung und ohne stift. dann bäuchte man nur noch erwähnen, dass blöcke ohne bohrung und stift nur auf jene blöcke gesetzt werden können, die eine oberfläche ohne loch haben. auf diese weise könnte man zwei gruppen von bauelementen für das szenario generieren, nämlich bauelemente, die fixiert sind und andere, die durch die ninjas entsprechend den regeln der bonusaktion „sokoban“ verschoben werden können. das klettern und stehen auf quader(n) ohne bohrung und stift ist ab „ebene 2“ gefährlicher als bei den fest fixierten quadern. die gefahr runterzufallen müsste man kodieren und in abhängigkeit von der fallhöhe unterschiedlichen schaden vorgeben. das ausliefern von einigen quadern ohne bohrung und ohne stift würde nicht nur produktionskosten senken, sondern auch strategische tiefe hinzufügen. es könnte eventuell sinnvoll sein, quader quader ohne bohrung und ohne stift zu kennzeichnen, damit man weiss, welche es sind. andererseits könnte es auch interessant sein, wenn man sich merken muss, welche quader diejenigen ohne bohrung und ohne stift sind. was meint ihr dazu?

    INTERAKTION
    bislang fehlt noch interaktion, die nicht direkt niedermetzelt. diese könnte unterschiedlich aussehen. zum beispiel könnte der eine ninja den anderen durch räumliche distanz beinflussen, etwa wenn die distanz zwischen beiden nicht groesser ist als zum beispiel drei felder im umkreis. beinflussung kann bestehen in form von aenderungen der treffsicherheit oder in form von aenderungen in der laufdistanz.

    ERHOLUNG UND REGENERATION
    warum ruhen sich ninjas nicht aus? was tun sie, um sich zu regenerieren?

    TERRAINVARIANTEN
    interessantwer wird das spiel beispielsweise auch durch objekte, die flussläufe und schlammpfützen symbolisieren und bewegung verlangsamen oder andersartig modifizieren.

    EPISCHE SCHLACHTEN
    es könnten zum beispiel ganze gruppen von ninjas (oder ninjabekämpfende samurai) als blöcke (also als „basis an basis“ nebeneinanderstehend) zusammengefasst durch das gelände geführt werden. man würde sie, solange sie zusammen sind, mit nur einem einzelnen würfelset bewegen, so wie man es für einen einfachen ninja benötigt. warum sollte man das tun? nun, sie haben als gruppe von ninjas mehr „power“ als man als einzelkrieger „power“ hätte. mit jedem zusätzlichen ninja erhöht sich die anzahl der schadenspunkte, die ein angriff erzeugt m einen punkt. ausserdem reduziert sich die anzahl der eigenen schäden dadurch, dass alles, was mehr als einen schadenspunkt beträgt, auf mehrere ninjas verteilt werden kann. kampfverbände sind aber (wegen der hölzernen terrainblöcke) schwerer im gelände zu manöverieren. man spielt diese variante am besten auf zwei brettern. erst, wenn sich die verbände auflösen würde man für die individuellen ninjas wieder die einzelwürfel benötigen. es könnten dann also gruppen von ninjas gegen gruppen von ninjas, einzelne ninjas (kamikazeartig) gegen gruppen von ninjas und einzelne ninjas gegen einzelne gegeneinander antreten. liegt auch nur ein freies feld zwischen einzelninja und einer ninjagruppe, gehört der ninja nicht zur gruppe. die anzahl der benötigten würfel ändert sich also wenn sich beispielsweise ein ninja einem kampfverband anschliesst sich oder den verband verlässt.

    GEISHAS
    gäbes miniaturen für geishas, so könnten diese nur dann angegriffen werden, wenn zwei ninjas dies gleichzeitig tun. der eine ninja ruft den anderen ninja quasi aus dessen romantischen schwärmereien immer wieder zur vernunft. deshalb muessen sie zu zweit sein. einzelne ninjas werden von den geishas bezirzt und in jeder runde eines ihrer lebenspunkte beraubt. geishas muessen dazu versuchen, in der naehe von ninjas zu bleiben und einzelne ninjas muessen versuchen, sie durch ausweichmanoever abzuschuetteln. ansonsten werden sie liebestoll und koennen nicht kaempfen. ein leichter sieg fuer die gegner, wenn nicht auch sie einer geisha verfallen.

    ERDBEBEN
    in japan gibt es viele erdbeben. das kann man auch mit ninja arena simulieren. am ende jeden zugs wird geschaut, ob es ein erdbeben gibt oder nicht. nachdem alle zuege fertig sind, laesst man bei einem spieler die wuerfel liegen. bei einem anderen nicht. diese nimmt man zum wuerfeln. stimmt mehr als die haelfte der symbole nach dem wuerfeln mit den NICHT gewuerfelten wuerfeln ueberein, kommt es zum erdbeben. jeder ninja wird dann um ein feld verrueckt und zwar in jene richtung in die jeweils der ruecken zeigt. absturz von den erdbebensicher gebauten bloecken im terrain oder kollision hiermit bringt schadenspunkte. kollision mit anderen ninjas fuehrt zum kampf. uebertreten des spielfeldrandes wird nach den vorschlaegen im regelheft abgearbeitet. zwei spielbretter verschieben sich gegeneinander. eventuell entsteht zwischen ihnen ein unüberwindlicher graben.

    SCHATTENWELT
    eine ninjaspielfigur ist der echte ninja, der auf einem spielbrett startet, die andere spielfigur andere ist der schatten, der aber auf dem anderen brett (dort aber auf demselben quadrat wie der echte ninja) startet. das gemeine aber ist, dass die blöcke, die das terrain bestimmen, auf beiden brettern an jeweils unterschiedlichen stellen stehen MÜSSEN. so kann eventuell ein ninja auf „ebene 1“ starten, sein schatten auf „ebene 3“. man dirigiert mit den würfeln zwar ausschliesslich den echten ninja, aber auch der schatten macht genau das, was die würfel für den echten ninja anzeigen. man muss also aufpassen, welche bewegungen man mit dem echten ninja ausführt, weil man ja den schatten nicht gefährden möchte. trifft man, egal ob mit dem echten ninja oder mit dem schatten, beim kämpfen aber nun jene blöcke, die das terrain bestimmen, macht man GLEICHZEITIG sowohl bei dem echten ninja als auch beim schatten die waffen unbrauchbar. aufgabe des ninjas ist nun aber leider, den gegner zu besiegen, bevor alle waffen unbrauchbar sind. gelingt das nicht, hat „das spiel“ die partie gewonnen und alle spieler haben verloren. gewonnen kann ein spieler nur dann, wenn er den echten ninja eines gegners beseitigt hat. jetzt aber kommt das fiese: verloren hat man die partie leider, wenn der schatten keine lebenspunkte mehr hat. man muss also höllisch aufpassen, wie man sich bewegt und wie man wann angreift oder verteidigt.

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